Das Düsseldorfer Bündnis gegen die extreme Rechte & Rassismus
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Du hast dich mit uns quer gestellt und jetzt drohen dir rechtliche Konsequenzen?
Am 27.4. haben wir gemeinsam den Spaziergang der AfD durchs Bahnhofsviertel verhindert. Den Auftakt machte fiftyfifty mit ihrem Käfig „Bananen für die AfD“ auf dem Worringer Platz. Es folgten weitere künstlerische Protestaktionen, Kundgebungen und Blockaden, unter anderem an der Ecke Worringer Straße / Immermannstraße.
Im Nachgang haben einige Personen Post von der Polizei bekommen. Ihnen wird unter anderem Nötigung, Störung und Behinderung einer Versammlung vorgeworfen. So wird unser erfolgreicher Protest gegen eine faschistische Partei kriminalisiert.
Die Polizei ermittelt auch gegen dich? Mit einem Strafverfahren sollst du nicht allein umgehen!
Melde dich bitte bei uns, wenn du bereits Post von Polizei oder Staatsanwaltschaft bekommen hast. Bitte schreib uns keine Angaben dazu, was du gemacht oder nicht gemacht hast.
📩 info@duesseldorf-stellt-sich-quer.org
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26. Oktober: Quer stellen!
AfD will am Montag, 26. 10. 2026 über die Kulturmeile spazieren und im Anschluss eine Veranstaltung mit Matthias Helferich im Palais Wittgenstein durchführen.
„Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.“ -Heinrich Heine
Am 26.10.2026 will die AfD bei ihrem nächsten „Spaziergang“ über die Düsseldorfer Kulturmeile ziehen. Anschließend soll im Palais Wittgenstein (ursprünglich: Heinrich-Heine-Institut) das selbsternannte ‚freundliche Gesicht des NS‘ Matthias Helferich über „Kulturpolitik von rechts“ sprechen. Kultur lebt von Vielfalt, Freiheit und Respekt. Das lassen wir uns nicht von denen erklären, die genau das infrage stellen.
Wir werden auch diesen Spaziergang begleiten und rufen dazu auf, sich mit kreativen Aktionen zu beteiligen: Bringt also eure Boxen, Trillerpfeifen, Fahrräder und co. mit, um der AfD zu zeigen, welche Kultur sie bei ihrem Spaziergang erwartet. Denn Düsseldorf stellt sich Quer! ab 16:30 rund um Schloss Jägerhof ab 18:00 Uhr am Heinrich Heine-Institut
Anlässlich der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern rufen wir gemeinsam mit PRÜF NRW zu einer Demo am 12. September auf.
Hier findet ihr unseren Aufruf.
AUFRUF ZUR DEMO AM 12. September
Start: 14 Uhr
Ort: Immermannhof, Düsseldorf
1) Was haben wir mit Sachsen-Anhalt zu tun?
Die Zeiten, in denen wir in NRW die AfD als zahnlose Randerscheinung abtun konnten, sind schon lange vorbei. Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht kommt, wird sie dort erproben und lernen, wie sie ihre politischen Ziele als Regierungspartei schnellstmöglich durchsetzen und den Staat zu ihren Gunsten verändern kann. Dies in einigen Jahren einfach auf andere Bundesländer übertragen zu können, würde der AfD zukünftig viele Vorteile verschaffen.
Unsere Freund:innen, Familienmitglieder, Verbündeten und alle anderen Menschen, die in Sachsen-Anhalt leben, werden ganz konkret von der AfD-Politik betroffen sein. Deshalb müssen wir unsere Solidarität auch genau jetzt zum Ausdruck bringen.
2) Was wird auf uns zukommen?
Die AfD würde nicht mehr nur gegen ideologisch missliebige Gruppen hetzen, sondern sie staatlich diskriminieren und gewaltsam verfolgen. Straßengewalt von Neonazis und Wutbürgern gegen People of Colour, queere Menschen, behinderte Menschen, Journalist:innen und Linke wird sie billigen – und befeuern.
Die AfD ist gefährlich – sie plant den schrittweisen Umbau der Strukturen und Institutionen des bürgerlich-demokratischen Staates. In der Regierung Sachsen-Anhalts würde sie über die innere Sicherheit des Bundeslandes, die Polizei und die Bildungspolitik bestimmen können. Kriterium für staatliche Förderung könnte eine „patriotische Grundhaltung“ werden.
3) Das betrifft nicht nur „die anderen“
Wer denkt, das gehe nur bestimmte Gruppen etwas an, irrt. Kürzungen bei Sozialleistungen, Weiterbildung und öffentlicher Daseinsvorsorge treffen Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen – trotz proletarischer Rhetorik ist AfD-Wirtschaftspolitik tendenziell arbeitgeberfreundlich, auf Kosten von Tarifbindung und Mitbestimmung. Ein geschwächter Rechtsstaat trifft auch Journalist:innen, Gewerkschafter:innen oder einfach Bürger:innen, die sich kritisch äußern. Und ein wirtschaftlich abschreckendes Bundesland verliert Fachkräfte und Investitionen – mit Folgen für Arbeitsplätze vor Ort. Wer heute glaubt, nicht betroffen zu sein, kann es morgen sein: Die Kriterien für „Zugehörigkeit“ verschieben sich in solchen Systemen historisch immer wieder.
4) Was würde ein AfD-Ministerpräsident konkret bedeuten?
Über den Regierungschef besetzt die AfD Schlüsselressorts – allen voran das Innenministerium. Das bedeutet direkten Einfluss auf Polizei, Verfassungsschutz und Personalentscheidungen in der Sicherheitsbehörde. Ermittlungen gegen rechte Netzwerke könnten verschleppt, antifaschistische Strukturen dagegen verstärkt ins Visier genommen werden.
Über die Bildungspolitik könnte die AfD Lehrpläne, Extremismus-Präventionsprogramme und die Förderung von Vielfalt an Schulen angreifen. Über die Vergabe von Fördermitteln könnte sie zivilgesellschaftliche Organisationen, Beratungsstellen für Betroffene rechter Gewalt und queere Vereine finanziell austrocknen.
Ein Ministerpräsidentenamt verschafft der AfD zudem eine Bühne im Bundesrat und damit Einfluss auf Bundesgesetzgebung. Sachsen-Anhalt würde zum Testfeld: Verwaltungsstrukturen, Behördenbesetzungen und Polizeigesetze könnten so verändert werden, dass sie sich später auf andere Bundesländer übertragen lassen. International wäre ein AfD-Ministerpräsident zudem ein Symbol – eine Bestätigung und Ermutigung für rechte Bewegungen in ganz Europa.
5) Zivilgesellschaft jetzt und danach
Zivilgesellschaftlicher Widerstand endet nicht am Wahlabend – er beginnt dort erst richtig.
*Jetzt, vor der Wahl:* Sprecht Bekannte an, mobilisiert für den 12. September und informiert über Aktionen und Veranstaltungen. Organisiert Netzwerke und Treffen, Straßenfeste oder Vorträge. Gestaltet Sticker, blockiert Naziveranstaltungen, recherchiert zu den Faschos in eurer Nachbarschaft. Macht Werbung für Demos und sammelt Geld für solidarische Zwecke.
*Nach der Wahl, unabhängig vom Ergebnis:* Baut lokale Bündnisse und Unterstützungsstrukturen auf, die über einzelne Aktionstage hinaus Bestand haben. Unterstützt Betroffene rechter Gewalt und Diskriminierung konkret – finanziell, durch Begleitung zu Behörden oder juristischen Beistand. Dokumentiert und macht rechte Netzwerke, Übergriffe und staatliche Diskriminierung öffentlich sichtbar, etwa über Monitoring-Projekte und Antifa-Recherche. Verteidigt zivilgesellschaftliche Strukturen, die von Kürzungen bedroht sind – queere Vereine, Beratungsstellen, migrantische Selbstorganisationen – durch Solidaritätsarbeit und Spendenkampagnen. Bleibt sichtbar im öffentlichen Raum, damit extrem rechts dominierte Räume nicht kampflos hingenommen werden. Und vernetzt euch über Sachsen-Anhalt hinaus, denn was dort erprobt wird, betrifft über kurz oder lang auch NRW und andere Bundesländer.
6) Keinen Schritt zurück
Angesichts der Perspektive, dass 2029 eine schwarz-blaue Bundesregierung zustande kommen könnte, mag man sich auf eine einsame Insel träumen. Viele von uns – Migrant:innen, Queers, People of Colour, Menschen mit Behinderung, progressive Politiker:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen – können und/oder wollen sich nicht verstecken. Auswandern oder innerer Rückzug sind also keine Optionen.
Rechte Gewalt ist schon jetzt bitterer Alltag, extrem rechts dominierte Räume wachsen, und ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ist für unsere Verbündeten dort eine echte Krise. Es ist ernst – aber wir werden auch mit der AfD fertig werden!
7) Von der Ohnmacht zur Gegenmacht
Die AfD ist nicht normal und wird es mit uns auch niemals werden. Gesellschaft ist durch kollektives, solidarisches Handeln veränderbar. Wir von DSSQ kommen aus diversen sozialen Bewegungen. Soziale Bewegungen haben die Gesellschaft durch ihre Kämpfe mehr als einmal verändert: Queerfeminismus, Häuserkämpfe, Streiks von Arbeiter:innen, Anti-Atomkraft-Bewegung, Black Lives Matter, Klimaproteste und so viele mehr. An all diese Erfahrungen können wir gemeinsam anknüpfen und gemeinsam mit euch allen Gegenmacht aufbauen. Egal, woher wir kommen, wir sind alle Antifa. Nicht nur am 12. September, sondern auch an jedem anderen Tag.
Auf nach Garath 🚉 Am besten mit der S-Bahn! Heute wird’s voll in Garath, lasst eure Autos stehen: Parkplätze dicht, Autobahn A59 gesperrt, Stau vorprogrammiert. Also: Einsteigen, ankommen, Demo! Eine Karte zur Orientierung findet ihr unten oder hier zum download, damit wirklich jede*r den Weg findet.
Die AfD hat den Faschisten Björn Höcke für einen Vortrag eingeladen – in das von der Stadt verwaltete Bürgerhaus Süd in Garath. Den Auftritt eines Faschisten dürfen wir nicht zulassen.
Stellt euch mit uns quer! Lasst uns Garath nicht den Rechten überlassen!
Montag, 23.02.26, 17:00 Uhr Garath S Bahnhof/Koblenzer Straße
Abschluss auf dem Corneliusplatz in der Nähe der zweiten AfD Kundgebung
Die Demonstration am 15.02.2025 ist eine Demo von vielen Organisationen, Initativen und sehr unterschiedlichen Teilnehmenden. Wir sind ein breites und vielfältiges Bündnis, das der Kampf gegen Rechts und die AfD eint. Wir bitten Parteien daher darum, sich nicht im vorderen Drittel der Demonstration einzureihen. Wir bitten auch davon abzusehen Nationalfahnen zur Demonstration mitzubringen.
Islamisten, Antisemiten, Rassisten und Faschos wollen wir natürlich überhaupt nicht sehen. Solltet ihr solche Personen erkennen, meldet es gerne bei den Ordner:innen, die dann selbstverständlich etwas Zeit benötigen, um es der Demoorga mitzuteilen und eine Handlungsentscheidung zu treffen.
Für Familien haben die Omas gegen Rechts einen Block organisiert. Wenn ihr dort mitlaufen möchtet, haltet Ausschau nach den Bannern der Omas gegen Rechts.
Wir freuen uns auf eine große und vielfältige Demo. Vermiesen wir der AfD den Tag.
? Gegen die AfD und die Rechtsentwicklung in unserer Gesellschaft✊?
? Wann? Samstag, 15. Februar 2025, 12:00 Uhr ? Wo? Düsseldorf, DGB Haus, Demo zum Corneliusplatz
Der Rechtsruck in Deutschland nimmt immer bedrohlichere Formen an. Seite Jahren radikalisiert sich die AfD mit besonders krassen Aussagen. Diese wurden gebetsmühlenartig immer wieder zitiert, um den faschistischen und geschichts-revisionistischen Hintergrund der Partei zu belegen. Wir kennen alle die Aussagen von Gauland zur Nazi-Zeit als „Vogelschiss in der Geschichte“ Deutschlands oder die Titulierung des Holocaustmahnmals durch Höcke als „Denkmal der Schande“ oder wie vor kurzem Weidel Hitler als Kommunist bezeichnet hatte. Diese Auflistung ließe sich immer weiter und weiter fortführen.
Wer nicht erkennt, dass die AfD eine rechtsradikale und hoch gefährliche Partei ist, der:die möchte es nicht sehen. Nicht mehr richtig Hinzusehen, das hat auch die CDU im Bundestag für sich beschlossen. Die Christdemokraten machten erstmals – gemeinsam mit der FDP und BSW auf Bundesebene gemeinsame Sache mit den Rechtsradikalen im Parlament. Bei allem Rassismus, den es schon vorher auch in anderen Parteien wie der CDU gab, ist dies eine neue Qualität, ein Dammbruch und der Anfang vom Ende einer sogenannten „Brandmauer“, dessen Existenz schon immer fraglich war. Denn wer kann sicher sein, dass die CDU sich nach der kommenden oder der übernächsten Bundestagswahl nicht doch von den Faschisten zum Kanzler wählen lässt? Und wie lange wird es wohl dauern, bis wir österreichische Verhältnisse haben und die Konservativen einen rechtsradikalen Kanzler wählen?
Der Hauptgrund für den akuten Kurswechsel der CDU stellen die beiden schrecklichen Ereignisse in Aschaffenburg und Magdeburg dar. In beiden Fällen haben offenbar psychischkranke Menschen mit Migrationshintergrund andere getötet und viele Menschen verletzt und traumatisiert. Die politische Diskussion im Anschluss an diese Taten hätten viele unterschiedliche Schwerpunkte haben können. Es hätte zum Beispiel darum gehen können, wie man das Gesundheitssysthem ausgebaut werden kann, damit psychisch kranke Menschen nicht durchs Rasterfallen – z.B. in dem mehr Plätze in Kliniken zur Verfügung stellt werden oder ein erleichterter Zugang zu Psychotherapie angeboten wird. Letztlich ein Ziel von dem alle Menschen profitieren würden.
Um die deutschen Grenzen abzuriegeln müsste das Europarecht außer Kraft gesetzt werden. Merz argumentiert man könne das Europarecht aussetzen, da es nach den Fällen von Aschaffenburg und Magedeburg in Deutschland einen Notstand gebe. Unbeachtet dabei lässt er, dass die Anträge auf Asyl massiv zurück gegangen sind. Ungeachtet lässt die CDU auch andere viel tödlichere Umstände. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau ermordet, weil sie eine Frau ist. Kein Grund für die CDU einen Notstand auszurufen. Täglich sterben auf deutschen Straßen acht Menschen im Straßenverkehr – kein Grund für die CDU für einen Notstand oder gar ein Tempolimit zu erlassen. Das ist kein plumper whataboutism. Es zeigt wie rassistisch motiviert und faktenfrei aktuell über Parteigrenzen hinweg diskutiert wird.
Nicht außer Acht gelassen werden darf dabei auch die rassistische Gesetzgebung, welche wir vor allem innerhalb des letzten Jahres – getragen auch durch die Ampel – erlebt haben: Die GEAS-Reform, Bezahlkarten, Leistungskürzungen für Geflüchtete und mehr.
Alleine die Grenzkontrollen seit Herbst 2024 kosteten 27,6 Millionen Euro und würden jährlich wohl etwa 100 Millionen Euro kosten. In der rassistischen Migrationsdebatte scheint plötzlich alles möglich zu sein. Die Leidtragenden dabei sind Geflüchtete, die vor Krieg, Hunger und Elend fliehen und über deren Schicksal heute kaum noch jemand spricht.
Weil das taktische Spiel der CDU nicht nur migrantisierte Menschen bedroht sondern darüber hinaus auch höchst demokratiegefährdent ist und viele Menschen verängstigt gehen aktuell wieder massenhaft Menschen auf die Straße und protestieren gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft. Auch wir wollen das tun. Hinzu kommt, dass die AfD in Düsseldorf zum Abschluss des Wahlkampfs am 15.02.2025 eine Kundgebung auf dem Schadowplatz angemeldet hat. Wir wollen daher mit einer Großdemonstration vom DGB Haus Starten und zum Corneliusplatz in Ruf und Hörweite der AfD ziehen. Denn wir sind die Brandmauer!
? Wann? Samstag, 15. Februar 2025, 12:00 Uhr ? Wo? Düsseldorf, DGB Haus, Demo zum Corneliusplatz
✨ Unsere Botschaft ist klar:
❌ Kein Fußbreit dem Faschismus! ? Keine Normalisierung rechter Ideologien! ❤️ Solidarität statt Spaltung! ? Grundrechte verteidigen
Wir brauchen euch ALLE! Bringt Freund:innen, Familie und Kolleg:innen mit – je mehr wir sind, desto stärker ist unser Zeichen gegen den Rechtsruck! Kommt mit Fahnen, Transparenten, Schildern und eurer Stimme, um deutlich zu machen: Wir sind die Brandmauer!
? Bleibt informiert und teilt diesen Aufruf in euren Netzwerken! ? #NoAfD #StopptDenRechtsruck #NieWiederIstJetzt #DüsseldorfGegenRechts
Wir sind die Brandmauer 30.01.2025 um 17 Uhr Burgplatz
Die sogenannte Brandmauer der CDU zur AfD ist schon lange kaum noch sichtbar. Doch nach dem schrecklichen und tödlichen Angriffen eines psychisch kranken Manns in Aschaffenburg, ist das letzte bisschen dieser sogenannten Brandmauer ganz eingestürzt. Zwischen der CDU, der FDP und der in teilen faschistischen AfD gibt es nun ganz offen einsehbar mehr Gemeinsamkeiten als alle Drei vorher zugeben wollten. Bei den aktuellen populistischen Anträgen von CDU und FDP schrecken diese auch vor möglichen verfassungswidrigen Gesetzesverschärfungen nicht zurück. Die AfD freut’s. Die neue Zusammenarbeit von CDU, FDP und AfD ist ein politischer Dammbruch, dem wir uns entgegenstellen werden. Denn wir sind die Brandmauer. Kommt morgen um 17 Uhr zum Burgplatz. Wir ziehen zusammen zur CDU Parteizentrale.
Für den 15.02.2025 ruft die AfD zur großen Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf auf. Na klar, das passiert nicht ohne unseren Gegenprotest! Dieses Mal wollen wir aber vorher auch eine eigene Demo organisieren und ganz grundsätzlich anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl gegen das Erstarken der AfD, gegen die Rechtsentwicklung der Gesellschaft und für ein solidarisches Miteinander protestieren.
Die AfD Kundgebung findet auf dem Schadowplatz statt. Unsere Demo startet um 12:00 Uhr vorm DGB Haus und geht dann zum Corneliusplatz bzw. Schadowplatz.
Achtet auf weitere Ankündigungen in den nächsten Tagen.
1 Für Samstag 30.11.2024 laden Eltern, ehemalige Schülerinnen und Menschen aus dem Stadtteil von 9 Uhr bis 11 Uhr zu einem bunten Frühstück an die Wichernschule in Unterbach ein. Wir von DSSQ unterstützen diese Aktion und rufen zu Protesten auf, denn an diesem Tag will die AfD die Turnhalle der Grundschule für eine interne Veranstaltung nutzen. 2 Ausgerechnet die Wichernschule: Seit über 20 Jahren werden hier Kinder mit und ohne Behinderung unterrichtet. Sie lernen und spielen zusammen – werden gemeinsam groß. Eine Selbstverständlichkeit. Nicht für die AfD. Hätte sie das Sagen, würde sie Schulen wie diese abschaffen und Kinder mit Behinderungen ausschließen. Der in der Partei tonangebende Rechtsextremist Björn Höcke erklärte, man müsse das Bildungssystem der Leistungsfähigkeit vom „Ideologieprojekt“ Inklusion „befreien“. 3 Wie kommt es, dass die AfD nun menschenverachtende Inhalte wie diese in einer öffentlichen Schule diskutieren darf? Leider hat sie aufgrund ihrer Ratsmitgliedschaft das Recht dazu – immerhin drei AfD Mitglieder wurden von Düsseldorferinnen in den Stadtrat gewählt. Die Stadtverwaltung muss daher städtische Räume, wie etwa auch das Bürgerhaus Bilk, auf Anfrage vergeben. Die AfD nutzt diese Möglichkeit dankbar, denn ihr wurden zuvor Räume in verschiedenen Kneipen und Eventlocations wegen antifaschistischer Proteste gekündigt. 4 Natürlich müssen Schulen das nicht ohne Protest hinnehmen und tun dies auch nicht. Immer wieder wehren sich überall Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen gegen die Nutzung der Räume durch die AfD und fordern die Städte zur Kündigung der Raumnutzung auf. Richtig so: Schulen sind keine politisch neutralen Orte! Demokratieerziehung ist zentraler Bestandteil der Schulgesetze, Schulen sollen demokratische Werte und Menschenrechte vermitteln. Folgerichtig stehen sie auch dafür ein, wenn diese von extremen Rechten wie die AfD in Frage gestellt werden. 5 Worum geht es bei der AfD eigentlich? Der Termin ist nicht öffentlich angekündigt, das Anliegen intransparent. Es dürfte also eine interne Veranstaltung sein. Vieles deutet auf einen eilig einberufenen Kreisparteitag hin. Der Parteitag könnte sehr wichtig für die Partei sein. Denn aktuell steht der NRW-Landesverband der AfD unter Druck. Wie die ZEIT meldete, wollen 6 NRW Kreisverbände ihre Delegierten-Wahl wegen Unstimmigkeiten wiederholen. Der Kreisverband in Düren sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, Mitgliederdaten im großem Stil manipuliert zu haben. Für die AfD in NRW steht so kurz vor den Neuwahlen also viel auf dem Spiel – für sie muss jetzt alles glatt gehen, auch am kommenden Samstag.
6 Umso wichtiger ist jetzt Protest. Wir begrüßen und unterstützen das Frühstück der Engagierten in Unterbach! Gerade jetzt vor den Wahlen braucht es genau das: Solidarische Zusammenschlüsse und selbstorganisiertes Handeln gegen rechts. Es braucht den Mut und die Sichtbarkeit der Vielen, um die rechten Populisten zurück zu drängen.